Spucken erlaubt: Fliegende Schnuller in Hessen Nidderau (Hessen).

Riesengaudi am Wochenende bei der dritten Weltmeisterschaft im Schnuller-Weitspucken in Nidderau. Bei den Männern siegte dieses Jahr Philipp Schiefelbein aus Altenstadt mit einer Weite von 7,60 Meter. Natalie Puglisi aus Nidderau holte sich mit 5,60 Meter bei den Frauen den Titel. Erfinder dieser kuriosen Sportart ist Boris Meinzer, Comedy-Redakteur bei Hit Radio FFH. "Mein einjähriger Sohn hat mich damals drauf gebracht, weil er den Schnuller nie im Mund behalten wollte", so der 42-jährige. "Vielleicht wird's ja noch olympisch". Über 300 Leute haben bisher beim Schnuller-Weitspucken mitgemacht. Der jüngste Teilnehmer war 2 – der älteste 67 Jahre. Auch 2017 wird es die Weltmeisterschaft im Schnuller-Weitspucken wieder geben - dann erneut in Altenstadt.



 

Dicke Backen und "spucktakuläre" Wettkämpfe

Am 19. und 20.Juli 2014 fand in der Kita Löwenzahn in Altenstadt-Oberau die 1. Weltmeisterschaft im Schnuller-Weitspucken statt. Rund 200 Teilnehmer spuckten bei hohen Temperaturen um den Titel. U.a. auch der von Hit Radio FFH bekannte Moderator Felix Moese. Erster Weltmeister wurde Olaf Alesi-Jantke aus Oberau mit einer Weite von 7,29 Meter. Bei den Frauen gewann Judith Hergesell aus Düdelsheim mit 5,70 Meter. Beim Mannschaftswettkampf konnten sich die "Oberauer Lamas" durchsetzen. Bei den Jugendlichen (bis 15 Jahre) spuckten Cedrik Kamp (5,02 Meter) und Saskia Kamp (5,00 Meter) die Schnuller am weitesten. Jüngster Teilnehmer im Feld war Noah Schildmann aus Unna mit 2 Jahren, der das Sportgerät auch noch privat benutzt. Alle Einnahmen der Veranstaltung kamen der Kita Löwenzahn zugute.